Baugenehmigung erteilt: Nassauer Hof in Wiesbaden soll grundsaniert und erweitert werden

Baugenehmigung erteilt: Nassauer Hof in Wiesbaden soll grundsaniert und erweitert werden
Baugenehmigung erteilt: Nassauer Hof in Wiesbaden soll grundsaniert und erweitert werden | Bild: Stadt Wiesbaden

Die Stadt Wiesbaden hat am Freitag, 27. März, die Baugenehmigung für die Revitalisierung des Hotels Nassauer Hof übergeben. Baudezernent Andreas Kowol und Bauaufsichtsleiterin Sandra Matzenauer überreichten die Genehmigung an Dirk Iserlohe, Geschäftsführer der Eigentümerin und Vorsitzender des Aufsichtsrats der künftigen Betreiberin. Der teilweise als Kulturdenkmal geschützte Komplex soll grundsaniert, umstrukturiert, in Teilen abgebrochen und neu errichtet werden.

Baugenehmigung und Reaktionen

Andreas Kowol bewertete die Entscheidung als Grundlage dafür, dass ein prägender Baustein im historisch bedeutsamen städtebaulichen Fünfeck respektvoll und zugleich zukunftsfähig revitalisiert werden könne. Dirk Iserlohe erklärte, man sei glücklich und stolz, diesen Schritt erreicht zu haben, und dankte den Beteiligten für ihr Engagement und ihr Verantwortungsbewusstsein. Sandra Matzenauer hob die vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Bauaufsicht, der unteren Denkmalschutzbehörde, der Bauherrschaft und dem Architekten hervor.

Geplante Maßnahmen und städtebauliche Wirkung

Das Vorhaben sieht die Neuordnung und Modernisierung der Hotelbereiche im Haupthaus an der Wilhelmstraße und am Kaiser Friedrich Platz sowie im Nordflügel in der Webergasse vor. Der Webergassenflügel soll um zwei weitere Geschosse aufgestockt werden. Die historische Fassade an der Wilhelmstraße und am Kaiser Friedrich Platz soll saniert und in Teilen umgestaltet werden. Im sechsten Obergeschoss ist, nach historischem Vorbild, die Aufsetzung einer Glaskuppel geplant.

Nach Angaben der Stadt soll durch die Maßnahmen das architekturhistorisch und städtebaulich prägende Erscheinungsbild an der markanten Stelle gegenüber dem Kurhaus erhalten bleiben. Konkrete Zeitpläne für den Baubeginn wurden in der Übergabe der Genehmigung nicht genannt.

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