
Die Stadt Rüsselsheim am Main hat gemeinsam mit dem NABU Rüsselsheim-Raunheim eine Bestandsaufnahme der biologischen Vielfalt auf dem Waldfriedhof vorgelegt. Erste Zwischenergebnisse, darunter zahlreiche Fotos, sind auf der Website der Stadt verfügbar. Die Kartierung soll Aufschluss über vorhandene Tier- und Pflanzenarten sowie über Habitatstrukturen geben.
Kartierung und Befunde
Der Naturschutzbund hat im Rahmen der Untersuchung verschiedene Organismengruppen erfasst. Eiko Leitsch dokumentierte Insekten, Käfer, Vögel, Säugetiere und Pflanzen. Zusätzlich wurden Strukturen an Gehölzen als wichtige Lebensraumkomponenten erfasst. Konkrete Bestandszahlen wurden in der Zwischenbilanz nicht genannt, die vorgelegten Fotos illustrieren aber die Vielfalt der beobachteten Arten.
Schlussfolgerungen für die Gestaltung von Grünflächen
Die bisherigen Ergebnisse zeigen laut den Verantwortlichen, dass der Waldfriedhof ein erhebliches Potenzial als Lebensraum für zahlreiche Arten besitzt. Eine naturnahe und artenfreundliche Gestaltung der Grabflächen könne diesen Wert weiter steigern. Die Auswertung unterstreicht darüber hinaus die Bedeutung strukturreicher Grünflächen innerhalb der Stadt als Rückzugsorte für die Stadtnatur.
Auswirkungen auf öffentlichen und privaten Raum
Die Projektverantwortlichen betonen, dass der Erhalt und die Förderung biologischer Vielfalt nicht nur auf öffentliche Flächen beschränkt sein sollten. Auch private Gärten können demnach einen Beitrag leisten. Ziel des Projekts StadtGrün naturnah ist es, Stadtnatur sichtbarer zu machen, das Bewusstsein für biologische Vielfalt zu stärken und zum Schutz urbaner Lebensräume beizutragen.
Die vollständigen Zwischenergebnisse stehen auf der Internetseite der Stadt Rüsselsheim am Main zur Verfügung.
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