Ein Drittel der bezahlten Parkvorgänge in Wiesbaden läuft über das Handy

Ein Drittel der bezahlten Parkvorgänge in Wiesbaden läuft über das Handy
Ein Drittel der bezahlten Parkvorgänge in Wiesbaden läuft über das Handy | Bild: Stadt Wiesbaden

Rund ein Drittel aller bezahlten Parkvorgänge in Wiesbaden wird inzwischen per App abgewickelt. Nutzerinnen und Nutzer schätzen die Möglichkeit, ohne Bargeld zu bezahlen und die Parkzeit vom Smartphone aus zu verlängern, wenn Termine länger dauern als geplant. Die digitale Option ergänzt das bestehende Angebot, die Automaten bleiben weiterhin bestehen.

Anbieter und Verbreitung

Auf öffentlichen, kostenpflichtigen Straßenparkplätzen in Wiesbaden ist Handyparken mittlerweile weit verbreitet. Zur Auswahl stehen aktuell fünf Anbieter: EasyPark, moBiLET, PARCO, Parkster und PayByPhone. Parkster ermöglicht seit April dieses Jahres registrierten Nutzerinnen und Nutzern das Handyparken ohne zusätzliche Servicegebühr.

Technische Umsetzung und Datenschutz

Die Bezahlung erfolgt kennzeichenbasiert. Für die Stadtverwaltung sind keine zusätzlichen technischen Einrichtungen erforderlich, da die Abwicklung über die Anbieter läuft. Laut Angaben werden nur die für den jeweiligen Parkvorgang notwendigen Daten verarbeitet und die Bezahlung über etablierte Zahlungsdienstleister abgewickelt.

Abrechnung und Gebührenstruktur

Die Parkgebühren richten sich nach der geltenden Gebührenordnung und werden minutengenau berechnet. In der Innenstadt werden 50 Cent pro angefangenen Zeitraum von zehn Minuten berechnet. Im übrigen Stadtgebiet gilt die Abrechnung pro angefangenen Zeitraum von zwölf Minuten. Durch diese Abrechnung zahlen Verkehrsteilnehmende nur für die tatsächlich genutzte Zeit und nicht für aufgerundete Zeitfenster.

Bedeutung für das Parkraummanagement

Verkehrsdezernent Andreas Kowol betont, dass Handyparken das Parken in Wiesbaden einfacher, flexibler und komfortabler mache und damit den Alltag vieler Menschen erleichtere. Die kennzeichenbasierte Lösung verringert den organisatorischen Aufwand und kann den Weg für weitere digitale Dienste im Parkraummanagement ebnen.

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